Leuchtwerbung |

Leuchtwerbung

Seit Jahrzehnten wird vor allem im städtischen Bereich mit Leuchtreklame Werbung betrieben. Sie ist in Schaufenstern, an Fassaden oder auf Hausdächern in vielen Formen zu finden. Im Verlauf der Jahre waren verschiedene Moden zu betrachten und bisweilen waren grelle Farben oder aggressive Lichtspiele unverkennbar ein Trend in der gesamten Branche. In Zeiten der ständig steigenden Energiepreise sind Leuchtwerbungen und ihr dauerhafter Betrieb durchaus bei vielen Unternehmen als Kostenfaktor zu berücksichtigen. Die Umgestaltung der vorhandenen Anlagen für Leuchtreklame oder der Umstieg auf neue und energieeffiziente Beleuchtungstechnik ist bei vielen Unternehmen ein Thema. Der Stil der beleuchteten Werbemittel hat sich schon immer an der jeweiligen Branche orientiert und folgt auch heute dieser Maxime. Oft wird ein etabliertes Firmenlogo oder ein traditionell erfolgreicher Artikel des Unternehmens in der Leuchtwerbung aufgegriffen.

Bedeutung von Leuchtwerbung im modernen Marketing
Die Werbewirtschaft nutzt Leuchtreklamen wegen ihres erhöhten Aufmerksamkeitswertes beim Kunden. Während eine konventionelle Werbung mit Einbruch der Dämmerung ihre Wirkung einbüßt, kann Leuchtreklame für potenzielle Kunden geradezu als Wegweiser eingesetzt werden. Sie informiert nicht nur über einen Firmensitz oder ein Produkt sondern leitet den Kunden direkt an eine Verkaufsstelle. An Knotenpunkten mit viel Publikumsverkehr und hoher Fluktuation dient Leuchtreklame zur Weckung von Bedürfnissen und Wünschen im Unterbewusstsein der Verbraucher. Modernes Marketing nutzt so zum Beispiel die Funktionen des menschlichen Gehirns und des Belohnungszentrums aus. Eine gut platzierte Leuchtreklame mit einem Erfrischungsgetränk im Blickfeld einer Buslinie, U-Bahn oder Straßenbahn löst bei den Fahrgästen das Bedürfnis nach einem Kaltgetränk aus. Dieses Bedürfnis wird später befriedigt und die Chance ist hoch, dass nach dem beworbenen im Unterbewusstsein gespeicherten Produkt gegriffen wird. Tagsüber geht die Werbung ein wenig in der sichtbaren Umgebung unter, bei Dunkelheit sticht sie dem Verbraucher jedoch auffällig ins Auge.

Leuchtmittel für universelle Formgebungen
Für die Gestaltung von Leuchtwerbung hält der Handel diverse Produkte bereit. Schriften können aus beleuchteten Einzelbuchstaben zusammengesetzt werden oder aus speziell geformten Glasröhren mit Neonbeleuchtung geformt sein. Mit Leuchtkästen können transparente Werbeplakate mit einer Hintergrundbeleuchtung illuminiert werden oder Strahler beleuchten konventionelle Werbeplakate. Die Leuchtkästen mit Hintergrundbeleuchtungen wirken in der Regel etwas dezenter und weniger aggressiv. Für Verbraucher soll Leuchtreklame möglichst unauffällig und selbstverständlich wahrgenommen werden. Der erregte Aufmerksamkeitsaspekt bezieht sich auf das beworbene Produkt. Die Beleuchtung der Werbebotschaft muss sich daher dem gewünschten Zweck der Werbung anpassen. Zu grelle oder helle Werbung kann abschreckenden Charakter erzeugen. Die Betrachtung der Leuchtwerbung soll für das Auge angenehm sein und keinen zu harten Kontrast zur Umgebung und ihrer Beleuchtung haben. Vor allem die Leuchtwerbungen mit dem Charakter von Wegweisern sind eher dezent beleuchtet. Sie haben häufig die Bauform eine Pylons oder einer Stele und werden bevorzugt vor Gebäuden platziert. Leuchtkästen stehen häufig in Fußgängerzonen und Schriftzüge werden oft über Hauseingängen angebracht.

Große und kleine Lösungen mit beleuchteten Werbeschriften
Für Leuchtwerbungen gibt es keine Normgrößen oder Vorschriften. Sie können bis zu beliebiger Größe gebaut werden. Das VW-Emblem auf dem Hauptgebäude in Wolfsburg oder das berühmte Bayer-Kreuz des bekannten Chemieunternehmens sind Beispiele für schiere Größe. In Berlin dreht sich ein riesiger Mercedes-Stern auf einem Hochhaus. Kleiner Lösungen mit Firmenlogos, Bildern oder Schriften sind deutlich häufiger im Einsatz. Die elektronischen Steuerungsmöglichkeiten der beleuchteten Werbemittel erlauben Farbwechsel, Laufschriften oder abwechselnde Darstellungen von Bildern und Objekten. Auf Leuchtwerbung in Form einer Punktmatrix sind bewegte Bilder im Stil von Videos realisierbar. Die klassische Leuchtwerbung geht den Weg der konstanten Darstellung und bringt keine unruhige Note in die Darstellung. Lebhafte Leuchtreklamen eignen sich nur für Orte mit kurzer Verweildauer des Publikums. Ein ständig wechselndes Szenario an Werbebotschaften oder Hinweisen würde den Verbraucher überfrachten und eher abstoßen.

Mit LED effiziente Leuchtwerbung gestalten

In Deutschland beschäftigen sich mehrere Unernehmen mit Leuchtwerbung und haben alle die modernen Beleuchtungstechniken mit Licht emittierenden Dioden, kurz LED, im Programm. Leuchtreklamen können mit der neuen Technik sehr effizient betrieben werden und benötigen nur sehr wenig Energie. Aus den LED lassen sich Spots zur Anstrahlung von Objekten oder zur Hintergrundbeleuchtung gestalten. In Leuchtkästen bieten sie eine stilvolle und adaptierbare Beleuchtung. Die Intensität der LED lässt sich elektronisch bestes regeln und kann so für alle herrschenden Lichtverhältnisse durch eine automatische Regelung angepasst werden. Die Bauformen von Leuchtwerbung konnten durch den Einsatz von LED revolutioniert werden. Die Einbautiefe der elektronischen Bauteile beträgt nur wenige Millimeter und so wurden neue und flache Gehäuse für Leuchtreklamen möglich. Die Intensität der Leuchtkraft konnte in den letzten Jahren erheblich gesteigert werden und LED übertreffen heutzutage alle anderen bekannten Leuchtmittel an Effizienz und Ausbeute. Ein großer Vorteil liegt in ihrer geringen Temperaturentwicklung. Bei der Konstruktion des Gehäuses und der Platzierung der Leuchtwerbung kann die Temperatur nahezu vernachlässigt werden. Das ist bei konventionellen Leuchtmitteln oft nicht der Fall. Außerdem arbeiten LED mit geringen Spannungen und erfordern daher keine aufwändigen Schutzmaßnahmen wie die konventionellen Installationen mit einer Spannungsversorgung von 230 Volt.